Neue Biomasseheizung für das Berufsbildungswerk „Sankt Zeno“ |
Glücklich über die Inbetriebnahme der neuen umweltfreundlichen Hackschnitzelheizung für das Berufsbildungswerk „Sankt Zeno“ - nach rund 8 Wochen Bauzeit - waren nicht nur dessen Geschäftsführer Volker Jacobi sowie die Geschäftsführerin der KEWOG Energie und Dienste GmbH, Diana Hehenberger, verantwortlich für die erfolgreiche Projektrealisierung, sondern auch Ilona Klingele, welche extra von der UmweltBank AG aus Nürnberg anreiste. Die Investitionskosten belaufen sich auf etwa 750.000,- EUR. Rund 1.000 Tonnen CO2 können dadurch jährlich eingespart werden, ganz abgesehen von den 50,0 % bis 60,0 % günstigeren Beschaffungskosten des Rohstoffes Holz im Vergleich zu fossilen Brennstoffen. Da das Holz hierfür ausschließlich aus der Region kommt, bleibt auch die Wertschöpfung erhalten und wandert nicht zugunsten der großen Konzerne ab. Befürchtungen einer „Hackschnitzelknappheit“ konnte Martin Melzl, Geschäftsführer der Holzenergie Loisachtal, nicht teilen. Lediglich der Beschaffungspreis kann durch eine wachsende Nachfrage steigen, das Potenzial ist jedoch im Landkreis vorhanden. Alle 10 Tage werden die ca. 250 m³ fassenden Bunker mit dem nachwachsenden Brennstoff Hackschnitzel befüllt, so Hans Köll vom Sägewerk Köll in Grafing, direkter Ansprechpartner für diese Anlage. Zukünftig soll das gesamte Areal des Berufsbildungswerks Kirchseeon mit regenerativer Energie versorgt werden.
Auf welch großes Interesse dieses Projekt in der Umgebung stößt, zeigt die Anwesenheit von Vertretern regionaler Firmen und Einrichtungen. Neben dem Bürgermeister von Kirchseeon, Udo Ockl, dem stellvertretenden Landrat des Landkreises Ebersberg, Walter Brilmayer, und den beteiligten Firmen waren noch weitere Interessenten, wie z. B. Franz Moser vom Franz-Marc-Gymnasium Markt Schwaben, vor Ort. Die notwendigen Gelder für ähnliche umweltschonende Projekte stehen durch das Konjunkturpaket II zur Verfügung.
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Text und Bilder: eigene Quelle |
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